Mai 212017
 
NABU-Grundstück Steinschüttung

Fotos: NABU/Tino Westphal – NABU-Grundstück am Seeheimer Blütenhang

Auf dem NABU-Grundstück am Blütenhang stehen die Orchideen in voller Blüte. Dank der Pflege unseres Gebietsbetreuers Klaus-Dieter Herth kamen in diesem Jahr so viele Pyramiden-Orchideen (Anacamptis pyramidalis) und Bocksriemenzungen (Himatoglossum hircinum) wie noch nie zur Blüte.

Mai 182017
 
Bienenweide 2 10x67s

Fotos: NAJU/Tino Westphal und Jan Zeissler – NAJU Einsatz auf der Bienenweide

Zwei Stunden auf der Bienenweide die Kanadische Goldrute ausrupfen – unser Beitrag zur Weltrettung heute.

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Leider dominiert auf grossen Teilen der Bienenweide die Kanadische Goldrute- die Pflanze ist auf dem ganzen Blütenhang als Neophyt problematisch, kann aber durch Schafbeweidung unter Kontrolle gehalten werden. Hier auf der Bienenweide aber soll es blühen für Wildbienen und Schmetterlinge- wir wollen die Schafe deshalb erst spät auf diese Weide stellen. So bleibt nur ein manueller Einsatz.

Wir haben euch noch ein oder zwei Goldruten und ausreichend Brombeeren übrig gelassen für den NABU-Einsatz am 26.05.2017. Wer kommt zum Pflege-Einsatz auf der Bienenweide?

Teilnehmer heute: Jan, Silas und Tino.

Mai 162017
 

Foto: Christa Dreißig – Pfaffenhütchen-Gespinstmotte (Yponomeuta cagnagella)

Kunstwerk am Wegesrand

Pfaffenhütchen (Euonymus europaeus) und die auf dem Strauch lebende Pfaffenhütchen-Gespinstmotte (Yponomeuta cagnagella) findet sich neben dem Landwirtschaftsweg Richtung Seeheimer Düne: Die Pfaffenhütchen-Sträucher sind fein eingesponnen und weitgehend blattlos. Das Ganze gleich schon einem Kunstwerk ähnlich, mit den abhängenden Fäden, die sehr reißfest sind.

Der Strauch kommt mit der Belagerung klar und treibt später nochmals aus. Die Raupen sind für den Menschen harmlos, werden aber manchmal mit dem mit unangenehmen Brennhaaren ausgestatteten Eichen-Prozessionsspinner verwechselt.

Mai 072017
 
Bickenbacher Düne 01

Fotos: NABU/Tino Westphal – pflegeeinsatz auf der Bickenbacher Düne

Freiwillige Helfer von BUND und NABU treffen sich auf der Bickenbacher Düne. Seit Jahren werden die Dünenflächen regelmässig mit Hacken und Spaten von Brombeeren und Flieder, Mahonie und Liguster befreit.

Neben den ersten Orchideen in aufwändigem Einzelschutz zeigt sich ein Pärchen der Zauneidechse und auch ein Jungtier vom Vorjahr.  

Die Pflegemaßnahmen der letzten Jahre zeigen sichtbare Erfolge.

 

Apr 022017
 

 

Kirschblütenfest - Rede Michael 3

Fotos: NABU/Tino Westphal – Eröffnungsredner Michael Theurich stellt das Projekt „Kirschgarten am Blütenhang“ vor.

Kirschblütenfest Vorbreitung - Kirschblüte

Eine Birne in voller Blüte – die Sponsoren finden ihre Bäumchen beschriftet mit Sortenbezeichnung und ihrem Namen.

Kirschblütenfest Vorbreitung - Mandelblüte

Auch die Pfirsichbäumchen stehen in voller Blüte

Projektleiter Michael Theurich vom NABU Seeheim begrüßte die zahlreich erschienen Gäste und stellte die Idee und Geschichte des Kirschgartens dar. Michael Theurich bedankte sich in seiner Eröffnungsansprache für die große Spendenbereitschaft und auch die Bereitschaft, aktiv mitzuarbeiten bei den Einsätzen. Heute war erstmals Gelegenheit für die Sponsoren, „ihren“ Baum mit dem Namen des Spenders und der Sortenbezeichnung im Kirschgarten zu finden.

Besucher beim Kirschblütenfest

Bei dieser Gelegenheit gab es zahlreiche Rückfragen, ob der NABU nicht weiter Spenden für neue Bäume annehmen und weitermachen kann – das machen wir sehr gern. Aber dazu brauchen wir Land und weitere Unterstützung durch die Gemeinde, vor allem aber seitens der Grundstücksbesitzer. Modellhaft werden hier in ehrenamtlicher Arbeit Teile des Blütenhangs wieder zur gepflegte Kulturlandschaft entwickelt. Die offene und strukturreiche Landschaft schafft Lebensraum für Pflanzen, Vögeln und Reptilien, die ohne unsere Arbeit verschwinden würden. In wenigen Jahren könnte der Blütenhang wieder ein präsentables Stück blühendes Kulturland sein, das wir stolz vorzeigen können.

Kirschblüte in alter Streuobstwiese am Blütenhang 1 10x12 OKs

Nur noch an geanz wenigen Stellen präsentiert sich der Blütenhang noch in ganzer Pracht – hier die Kirschblüte auf einer benachbarten alten Streuobstwiese – diese landschaftliche Schönheit gilt es wieder herzustellen.

Gleichzeitig wurde in Gesprächen aber immer wieder darauf hingewiesen, dass der Kirschgarten und die Schafbeweidung durch den NABU in Malchen Nord den Blütenhang nicht allein erhalten können. Wir brauchen andere Konzepte, denn noch immer droht der Blütenhang zu verbuschen. Eine Idee des NABU – die Einführung eines Naturschutzgebietes – fand große Zustimmung bei allen politischen Fraktionen im Gemeindeparlament, weckte aber andererseits Befürchtungen. Der NABU betont deshalb den freiwilligen Ansatz und bittet ausdrücklich um die Unterstützung von Landbesitzern, denen der Natur- und Landschaftsschutz wirklich am Herzen liegt. Pflegeplan und finanzielle Ressourcen eines NSG am Blütenhang dienen im dem Erhalt der Streuobstwiesen und der einmaligen Kulturlandschaft. Eine Bewirtschaftung der Streuobstwiesen ist ausdrücklich gewünscht, denn eine geeignete Bewirtschaftung ist die Basis des Erhalts der Landschaft. Hier sind weitere Ideen hoch willkommen.

Vielleicht gründen wir die Tradition einer Blütenwanderung mit einem neuen Weg auf halber Höhe des Blütenhanges mit Rastplätzen am Weinberg mit lokalem Wein und im Kirschgarten bei Kirschmost.

Gebeten wurde um Unterstützung  bei Gießeinsätzen: die neu gepflanzten Bäumchen müssen in der heißen Jahreszeit regelmäßig gewässert werden. Die Gemeinde hat dafür Wassertanks auf dem Gelände bereitgestellt. Weitere freiwillige Helfer sind hoch willkommen- melden Sie sich beim NABU Seeheim www.NABU-Seeheim.de 

Die NABU-Aktiven bauen ihre Zelte auf und ab – Dank an alle Helfer, Kaffee- und Kuchenspender!

 

 

Apr 012017
 
Blumenwiese Ecki 2

Fotos: Thomas Stöhr – Blumenwiese und Baumschule

Die Wühlmäuse hatten eine Blumenwiese am Malchener Blütenhang angelegt und mit den anfallenden Wildsträuchern und Bäumchen eine kleine Baumschule angelegt.

Die Pflanzen benötigen wir für mehrere Projekte am Blütenhang und zur Förderung der Artenvielfalt im Wald.

Unter Leitung von Eckhard Woite wurden die Arbeiten abgeschlossen.

Leckeres Wühlmaus-Futter wurde über dem offenen Feuer zubereitet.

Wühlmaus-Aktivisten vor Ort: Tine, Mahmoud, Thomas, Moritz, Matthias, Ilja, Vanja, Maidon, Ecki und mindestens noch zwei weitere.

Mrz 302017
 

Fotos: Tobias Elbert – Vogelkirsche (Prunus avium)

Die beim Großeinsatz der NAJU Hessen im Herbst 2016 gepflanzten Bäumchen im Alsbacher Wald sind fast alle angewachsen, berichtet Revierleiter Tobias Elbert von HessenForst.

Der Ausfall liegt bisher noch unter 5%. Das ist ein sehr guter Wert. Lediglich die Bergulme ist häufig von oben her trocken geworden, sie bildet jedoch weiter unten neue Knospen aus, sodass auch diese noch überleben können. Entscheidend  ist das Wetter in der nächsten Zeit, die Wärme und Trockenheit derzeit sind nicht so gut.

Die Bäume, die nach dem Sommer abgestorben sind, werden im Herbst durch Neue ersetzt.

Geplant wird hier ein Einsatz der lokalen NAJU-Gruppe.

Revierleiter Tobias Elbert dankt nochmals für den Einsatz der NAJU.

Mrz 122017
 

Bienenweide – Blühender Weidenbaum

Einer der ersten Pollen- und Nektarspender im Frühjahr: die blühende Weide. Wie wichtig sie für die Honigbienen und diverse Wildbienen ist, bemerkt man schnell, wenn man sich dem Baum nähert: eifrig sammelnden Bienen belagern und umschwirren den Baum dass es weithin brummt.

Feb 272017
 

Foto: Karl-Heinz Waffenschmidt – Märzenbecherwiese mit Schneeglöckchen am Mittelbachteich

Ein sonnigen Frühlingstag im Mittelbachtal mit einem Blütenmeer von Wildkrokus, Schneeglöckchen, Winterling und Märzenbecher.

Winterling und Wildkrokusblüte am Mittelbachteich

 

Nov 032016
 
Karte der Kernflächen HessenForst Nov 2016

Karte der Kernflächen HessenForst um Seeheim-Jugenheim und Alsbach vom November 2016. Grün: Flächen der Trance 1 Rot: Flächen der Tranche 2

HessenForst weist Kernflächen um Seeheim-Jugenheim und Alsbach aus

In Hessen sollen folgend dem Koalitionsvertrag 5% der Gesamtwaldfläche aus der Nutzung genommen werden, insgesamt 25.500 ha.

Von Seiten des NABU Seeheim wurde in diesem Zusammenhang beim NABU Landesverband die Ausweitung des bereits bestehenden 330ha großen Waldschutzgebietes am Melibokus vorgeschlagen. Der Vorschlag wurde im Rahmen einer Gesamtliste vieler Gebiete zusammen mit den Naturschutzverbänden BUND und HGON der Ministerin für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Frau Priska Hinz, weitergeleitet.

Das Ministerium hat den Vorschlag für das Gebiet 6217-305 angenommen. 

Auf der beigefügten Karte sind die grün markierten Gebiete der Tranche 1 zuzurechnen, die bereits Schutzgebiet sind. Bei den rot markierten Flächen handelt es sich um die neu hinzukommenden Schutzflächen der Tranche 2. Schwerpunktmäßig hat insbesondere das Gebiet am Heiligenberg zugenommen, aber auch der untere Melibocusbereich um die  Ruine Jossa.

WaldAlle Naturwaldschutzgebiete liegen innerhalb des bereits bestehenden Natura 2000 Gebietes Kniebrecht, Melibocus und Orbishöhe und genießen nach Umsetzung einen noch höheren Schutzstatus, da die Flächen aus der Nutzung genommen sind und ausschließlich dem Naturschutz dienen.