Feb 102017
 

Foto: NABJU/Tino Westphal – Salamanderteich

Ein kleiner schattiger Tümpel oberhalb des Blütenhanges im Wald – der Salamanderteich – wird wegen des starken Laubfalles in jedem Herbst mit Laub gefüllt. Das Laub zersetzt sich und bildet stinkenden Faulschlamm, der selbst anspruchslosen Amphibien die Lebensgrundlage entzieht.

Wie schon im Februar 2016 schaufeln die NAJUs wenigstens eine kleine Wasserfläche frei, so dass ein paar Amphibien ablaichen können in den nächsten Wochen, wenn die Amphibien beginnen zu wandern. Aber es ist klar, das ist nur eine temporäre Lösung, im nächsten Jahr ist das Problem dasselbe. Hier müsste ein grösserer Einsatz her oder – ein Baggereinsatz?

Der nächste Winter kommt – schauen wir mal nach einem Bagger…

Teilnehmer: Tobias, Jan und Tino

Dez 102016
 
Steinschüttung am Seeheimer Blütenhang 3

Foto: NABU/Tino Westphal – neue Steinschüttung für Reptilien am Seeheimer Blütenhang.

Nach den Vorbereitungsarbeiten und Mahd im Oktober, den Baggerarbeiten im November wurden in den geschaffenen Graben in der letzten Woche grosse Steine geschüttet. Damit wurde ein Stück Blütenhang aufgewertet im Interesse gefährdeter Reptilien, wie Schlingnatter und Zauneidechse.

Dem Hauptsponsor für diese Steinschüttung, dem NABU Kreisverband, gebührt Dank für die finanzielle Unterstützung.

Dez 102016
 
Einsatz am Weinberg 09

Fotos: NABU/Tino Westphal – Einsatz am Weinberg: Achim und Mahmoud legen die Trockenmauer des Weinbergs frei.

Die Trockenmauern am alten Weinberg über der Georgenstrasse werden von Bewuchs befreit. So können sie sich im Sommer schneller aufwärmen und bilden perfekte Sonnen- und Jagdplätze für unsere Reptilien.

Die Wiesen am Steilhang werden mit dem Balkenmäher freigelegt- eine anstrengende Arbeit. Das anfallende Gestrüpp und vor allem die Brombeeren werden am Rand der Wiesen zu Haufen getürmt, die ein eigenes Biotop für Kleintiere bilden. Zwei sehr große Haselsträucher auf dem Gelände werden mit der Motorsäge auf den Stock gesetzt.

Im oberen Bereich des öffentlichen Weges am Weinberg wird eine Gruppe von Feldahorn-Bäumchen massiv zurückgestutzt, weil  sie die dahinterliegende Steinschüttung zunehmend beschatten. Diese Schüttung hat sich in den letzten Jahren als Reptilien-Kinderstube nachweisbar bewährt und das soll auch so bleiben.  

Teilnehmer vom NABU: Michael, Mahmoud, Achim, Max, Tino und Clara.

Nov 182016
 
Das Futterbrett wird bestückt.

14.11.2016 – Das Futterbrett wird bestückt.

An der NABU-Futterstelle für Vögel werden in letzter Zeit die Futterbretter geplündert: merkwürdige Kratzspuren im Fett weisen auf einen Dieb, der größer als ein Eichhörnchen ist. Die Eichhörnchen schauen regelmässig am Tage vorbei, interessieren sich aber wenig für das Fett im Futterbrett, sondern holen sich von den bereitgestellten Nüssen und Sonnenblumenkernen. 

Eine automatische Kamera* soll das Rätsel lösen. 

Die üblichen Besucher

620 Bilder in 7 Tagen zeigen die üblichen Besucher…

Nach 5 Tagen kommt in der Nacht ein Steinmarder vorbei. Eigentlich ein alter Bekannter. Er wohnt nicht weit in einem Holzstoss.

Nach einigem Zögern steigt er zum Futterbrett hoch und bedient sich – Rätsel gelöst.

*das Gelände ist umzäunt und für den öffentlichen Publikumsverkehr gesperrt.

Nov 132016
 

Die Wühlmäuse hatten am Freitag-Nachmittag bis in die Nacht hinein gebaggert, heute wurde der Graben begradigt und der Boden für die Heckenpflanzung vorbereitet.

Die Steine für die Reptilien können jetzt direkt in den Graben verkippt werden, der Sand als künftiger Eiablageplatz gleich dahinter. Ein paar einheimische Sträucher werden noch in die Hecke gepflanzt, dann ist die Arbeit getan…

Fotos: NABU/Tino Westphal – Graben für Steinschüttung am Seeheimer Blütenhang

Nov 122016
 

NABU-Aktivisten und viele freiwillige Helfer legen einen Kirschgarten am Blütenhang an

Mit Enthusiasmus gruben Naturschutz-Aktivisten von NABU und freiwillige Helfer vom Better World Club aus Darmstadt am Blütenhang zwischen Seeheim und Malchen auf einer großen Fläche Kirschen und andere Obstbäume ein. Baum-Sponsoren aus Seeheim und Olaf Kühn, Bürgermeister von Seeheim-Jugenheim, liessen es sich nicht nehmen, selbst mehrere Stunden Hand anzulegen und die Bäume selbst auszupflanzen  

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Fotos: NABU/Tino Westphal – Der Kirschgarten wird angelegt: 60 Jahre NABU Seeheim – 60 Obstbäume für den Blütenhang

In den nächsten Wochen werden für die Spender, die das wünschen, Namensschilder an den Bäumen angebracht.

Vorbereitungsarbeiten

Schon ab 9 Uhr treffen die ersten Helfer ein- der Bagger ist besetzt; zusätzliche Bäume werden angeliefert, Pflanzstellen werden markiert und die Feldküche wird eingerichtet. Herr Weber von der Gemeinde schliesst die Wassertanks an. Alles bereit für die Aktion… 

Die Aktion

Ab 10 Uhr kommen die Helfer. – Gut, das so viele Menschen Hand anlegen über so viele Stunden: 60 Bäume sind eine ganze Menge, wenn die fachgerecht in den Boden gebracht werden sollen. Wir schaffen die Pflanzaktion tatsächlich an einem einzigen Tag!

Lunchtime

Mahmoud und Uwe bereiten eine ordentliche NABU-Feldküche und bereiten heißen Tee für alle großen und kleinen Arbeiter. Im NABU-Pavillon trifft man sich …

Die Geschichte hinter der Aktion

Im November 1956 trafen sich 40 Erwachsene und 42 Kinder zur Gründungsversammlung der Gruppe Seeheim des Bund für Vogelschutz, der Vorläuferorganisation des NABU Seeheim-Jugenheim. 60 Jahren später beschlossen Naturschutz-Macher vom NABU Seeheim, zum Jubiläum 60 Obstbäume am Blütenhang auszupflanzen und für die nächsten Jahre in Pflege zu nehmen.

Der Zufall wollte es, dass zeitgleich die Idee aufkam, einen Kirschgarten mit diversen Kirschsorten am Blütenhang einzurichten. Mit freundlicher Unterstützung der Gemeinde Seeheim-Jugenheim, namentlich Klaus Weber, dem Stellv. Bauamtsleiter, wurde eine perfekt passende Fläche auf halbem Weg zwischen Seeheim und Malchen am Blütenhang gefunden. Die Gemeinde stellt auch Wassertanks zum Baumbewässerung sowohl für die Pflanzaktion selbst, als auch für die Baumpflege in den nächsten Jahren zur Verfügung. 

Dank gebührt insbesondere unseren Freunden vom BUND, die das Projekt als Großsponsor unterstützten und Elgard Jabi, die uns einen Kleinbagger für das Graben der Pflanzlöcher kostenfrei zur Verfügung stellte.

Nicht zuletzt aber war der Aufruf zu Baumspenden ein großer Erfolg bei den Seeheimern: innerhalb kurzer Zeit waren für sämtliche 60 Bäume Baumpaten gefunden.

Der Kirschgarten am Blütenhang ist fertig gestellt.

 

Nov 112016
 
Baggereinsatz am Blütenhang 01

Fotos: NABU/Tino Westphal – Baggereinsatz am Blütenhang

Die NAJU-Aktivisten heben mit dem Kleinbagger das Fundament einer Steinschüttung für Reptilien am Blütenhang zwischen Seeheim und Malchen aus. Mit dem Aushub wird eine überflüssige Zufahrtstraße zum Gelände zugeschüttet: hier werden bald wieder einheimische Sträucher als Hecke eine Grundstücksgrenze markieren.  

In den nächsten Wochen werden hier grosse Wasserbausteine in die 10 Meter lange und reichlich 2m breite Mulde verkippt. Sie dienen Schlingnatter und Eidechsen als sonniges Jagdgebiet.

Teilnehmer: Jan, Tobias, Michael und Tino.

Okt 082016
 
Dreieckswiese

Skizze: NABU/Tino Westphal – Ökologische Entwicklung von Grundstücken am Seeheimer Blütenhang

Vermessungsarbeiten zum NABU-Projekt

Steinschüttung am Seeheimer Blütenhang

Anfangsidee

Im Jahr 2016 wurde dem NABU Seeheim als Schenkung ein Grundstück am Blütenhang übereignet. Das Gelände wurde als Verkehrsweg zu angrenzenden Grundstücken bzw. Parkplatz genutzt. Das Wiesenstück und Teile der Hecken wurden durch Befahrung teilweise zerstört; der Boden hoch verdichtet.

Das Gelände am Seeheimer Blütenhang ist nachweislich geeignetes Vermehrungsgebiet einer kleine Population der Schlingnatter und der Zauneidechse ist, jedoch zunehmend unter Druck durch Zersiedelung und Verbuschung.

Eine Erweiterung der Gebiete mit optimalen Vermehrungsbedingungen würde die Chancen für einen langfristigen Erhalt der Schlingnatter und Zauneidechse erhöhen und einen Trittstein in angrenzende Gebiete des Blütenhanges bieten.

Zielsetzung

Der NABU Seeheim-Jugenheim e.V. möchte als Eigentümer des Grundstücks eine Steinschüttung und Sandschüttung mit Spezialsand für Eiablage von Reptilien errichten.  Ein durch Befahrung beschädigter Heckenzug soll wieder hergestellt werden. Die Bauleistungen sollen in Eigenleistung erbracht werden. Die Maßnahmen sollen ab November 2016 umgesetzt werden. Im weiteren finden Sie eine Liste der geplanten Einzelmaßnahmen.

Durchführung

  • Maßnahme 1: Wiederherstellung eines Heckenzuges
  • Maßnahme 2: Herstellung einer ca. 10 m langen Steinschüttung mit einer Höhe von ca. 1 m über Geländeoberkante
  • Maßnahme 3: Anlage von 1 Sandfläche neben den Steinschüttungen, insgesamt ca. 4m2
  • Maßnahme 4: Einbringung von Totholz auf die Steinschüttung
  • Maßnahme 5: Anpflanzung 1 Hochstamm Kirsche

 

Okt 052016
 
Foto: NABU/Tino Westphal - Einsatz auf dem neuen NABU Grundstück am Blütenhang.

Foto: NABU/Tino Westphal – Einsatz auf dem neuen NABU Grundstück am Blütenhang.

Im Jahr 2016 wurde dem NABU Seeheim als Schenkung ein Grundstück am Blütenhang übereignet.

Heute wurde das Gelände in einem abendlichen Einsatz abgemäht und konkrete Pläne für die zukünftige ökologische Aufwertung aufgestellt.

Das Gelände wurde als Verkehrsweg zu angrenzenden Grundstücken bzw. Parkplatz genutzt. Das Wiesenstück und Teile der Hecken wurden durch Befahrung teilweise zerstört; der Boden hoch verdichtet.

Das Gelände am Seeheimer Blütenhang ist nachweislich geeignetes Vermehrungsgebiet einer kleine Population der Schlingnatter und der Zauneidechse ist, jedoch zunehmend unter Druck und als Rückzugsraum klein.

Eine Erweiterung der Gebiete mit optimale Vermehrungsbedingungen würde die Chancen für einen langfristigen Erhalt der Schlingnatter und Zauneidechse deutlich erhöhen und einen Trittstein in angrenzende Gebiete des Blütenhanges bieten.

Folgende Massnahmen werden geplant:

  • Maßnahme 1: Wiederherstellung eines Heckenzuges
  • Maßnahme 2: Herstellung einer ca. 10 m langen Steinschüttung mit einer Höhe von ca. 1 m über Geländeoberkante
  • Maßnahme 3: Anlage von 1 Sandfläche neben den Steinschüttungen, insgesamt ca. 4 m2
  • Maßnahme 4: Einbringung von Totholz auf die Steinschüttung
  • Maßnahme 5: Anpflanzung Hochstamm Kirsche