Jun 102017
 
Bienenweide 03

Fotos: NABU/Tino Westphal – Mäharbeiten an der Bienenweide

Auf der Bienenweide wurde die Kanadische Goldrute etwas dezimiert. Allerdings teilen wir uns die Weide mit einem Rehkitz. Das führte zum Abbruch, denn wir wollen  ja nicht stören …

Mit dem Balkenmäher wurde der angrenzende Streifen unter der Kiefernreihe von Geäst befreit und gemäht. Langfristig soll unter den alten Kiefern eine Weidefläche entstehen. 

Teilnehmer: Mahmoud, Michael, Kerstin und Tino

Mai 262017
 
Bienenweide 1

Fotos: NABU/Tino Westphal – Kanadische Goldrute rupfen auf der Bienenweide

Kanadische Goldrute rupfen und Brombeeren hacken – die NABU-Aktiven versuchen die Bienenweide aufzuwerten. Besonders die Kanadische Goldrute ist in diesem Jahr sehr dominant und würde die Artenvielfalt auf der Fläche deutlich reduzieren. Außerdem lässt sie sich noch ganz einfach ausrupfen. Nach dem Einsatz der NAJU-Gruppe und dem heutigen Einsatz ist die halbe Fläche bearbeitet.

Teilnehmer: Klaus-Dieter, Salem und Tino 

Bienenweide 2

Mai 222017
 
Schafe und Lämmer 09

Fotos: Katja Elena Funke – NABU-Schafe

Ein friedliches Bild: Unsere Schafe mit ihren Lämmern.

Die Schafgruppe macht Spass! 

Mitmachen? – Meldet euch bei Christine oder Mariana.

 

Mai 182017
 
Bienenweide 2 10x67s

Fotos: NAJU/Tino Westphal und Jan Zeissler – NAJU Einsatz auf der Bienenweide

Zwei Stunden auf der Bienenweide die Kanadische Goldrute ausrupfen – unser Beitrag zur Weltrettung heute.

;o)

Leider dominiert auf grossen Teilen der Bienenweide die Kanadische Goldrute- die Pflanze ist auf dem ganzen Blütenhang als Neophyt problematisch, kann aber durch Schafbeweidung unter Kontrolle gehalten werden. Hier auf der Bienenweide aber soll es blühen für Wildbienen und Schmetterlinge- wir wollen die Schafe deshalb erst spät auf diese Weide stellen. So bleibt nur ein manueller Einsatz.

Wir haben euch noch ein oder zwei Goldruten und ausreichend Brombeeren übrig gelassen für den NABU-Einsatz am 26.05.2017. Wer kommt zum Pflege-Einsatz auf der Bienenweide?

Teilnehmer heute: Jan, Silas und Tino.

Mai 152017
 
Wühlmausgarten 1

Mahmoud baut ein Hochbeet im Wühlmausgarten

Jedes Jahr im Frühling machen die Füchse einen kleinen Wildkräuterstreifzug durch den Wühlmausgarten und Uli’s Garten. Dabei wurden fast 30 (!) essbare Frühlingskräuter und junge Gehölzblätter gefunden. Für den traditionellen Quark haben wir einige ausgewählt und schon ging’s los mit Schnippeln, Würzen, Rühren und Verkosten.

So super gut schmeckt unsere Blütenhang-Landschaft

Außerdem hat Julian zum mit Erstaunen festgestellt, dass seine Radieschen schon erntereif sind…

Kräuter sammeln und zubereiten


Die Eisheiligen sind vorbei und für starkzehrende Sommergemüse wie Tomaten, Paprika und Zucchini bauten die Füchse unter Anleitung von Mahmoud ein kleines Hochbeet. Hinein kamen lauter gute Zutaten: unten Äste, dann Pferdemist, Mutterboden und Kompost.
Sem und Jan übernahmen die Aufgabe, am Teichzaun Stangenbohnen zu legen, die dort den Sommer über entlangklettern sollen.
Heute konnten wir viele verschiedene Dinge machen, weil 14 kleine und 11 große Füchse mithalfen: Zuckermais und lila Blumenkohl pflanzen, den Erbsen mit Reisig eine Rankhilfe geben, Sonnenblumen aussäen und mit Ferngläsern auf den Schafweiden Vögel beobachten.

Hochbeet

Mai 062017
 
Fotovoltaikanlage 2

Fotos: NABU/Tino Westphal – die neue Fotovoltaik-Anlage für die Schafgruppe ist aufgebaut.

Salem und Tino bauen die Fotovoltaik-Anlage auf der Schaftweide auf – das spart der Schafgruppe künftig hoffentlich  Zeit beim Batteriewechsel.

Fotovoltaikanlage 3

Schafe auf der Hess-Weide

Die NABU-Schafe suchen Schatten.

Unseren Lämmern und Mutterschafen geht es sichtlich gut auf der frischen Weide- nach dem Regen wachsen Gräser und Wildkräuter am Blütenhang rasch nach.    

In zwei Wochen wird die Weide gewechselt – da werden wieder freiwillige Helfer gesucht. Wer mag kann bei dieser Gelegenheit gerne einsteigen bei den Schäfern.

Teilnehmer: Salem und Tino

Apr 242017
 
Wühlmausgarten 02

Gruppenstunde der Füchse – Einsatz im Wühlmausgarten

In der Gruppenstunde der Füchse im Wühlmausgarten wühlte jeder wieder mit Lust, säte und pflanzte Gemüse, legte Kartoffeln und sorgte für Wasser mit viel Spiel & Spaß. Vor den Ferien hatten wir schon Radieschen, Kresse, Möhren, Steckzwiebeln, Knoblauch und Erbsen in die Erde gebracht, die nun bereits schön gekommen sind. Die Zeit verflog und im Nu gongte es schon zur gemeinsamen Abschlussrunde.

Wühlmausgarten Meisenkasten

Familie Kohlmeise ist eingezogen in den selbst gebauten Meisenkasten von Darian und Juliana

Übrigens, Juliana und Darian haben in ihrem selbstgebauten Nistkasten eine Kohlmeisenfamilie zu Gast.

Apr 082017
 
Stratiatella und ihre Lämmer 1

Fotos: NABU/Tino Westphal – Auf der Lämmerweide

Pünktlich in der Osterwoche kamen gestern die ersten Lämmer bei den NABU-Schafen auf die Welt.

Mutterschaf Stratiacella nahm zunächst nur eines der Lämmer an, das zweite war sehr geschwächt und nicht in der Lage, dem Muttertier zu folgen. Also wurde das Mutterschaf erst mal eingegattert und das Lamm alle paar Stunden zum Muttertier gelegt zum Trinken. Heute konnte es bei unserem Besuch erstmals selbstständig zum Euter finden und wird zusehends stärker – sehr schön.

Apr 022017
 

 

Kirschblütenfest - Rede Michael 3

Fotos: NABU/Tino Westphal – Eröffnungsredner Michael Theurich stellt das Projekt „Kirschgarten am Blütenhang“ vor.

Kirschblütenfest Vorbreitung - Kirschblüte

Eine Birne in voller Blüte – die Sponsoren finden ihre Bäumchen beschriftet mit Sortenbezeichnung und ihrem Namen.

Kirschblütenfest Vorbreitung - Mandelblüte

Auch die Pfirsichbäumchen stehen in voller Blüte

Projektleiter Michael Theurich vom NABU Seeheim begrüßte die zahlreich erschienen Gäste und stellte die Idee und Geschichte des Kirschgartens dar. Michael Theurich bedankte sich in seiner Eröffnungsansprache für die große Spendenbereitschaft und auch die Bereitschaft, aktiv mitzuarbeiten bei den Einsätzen. Heute war erstmals Gelegenheit für die Sponsoren, „ihren“ Baum mit dem Namen des Spenders und der Sortenbezeichnung im Kirschgarten zu finden.

Besucher beim Kirschblütenfest

Bei dieser Gelegenheit gab es zahlreiche Rückfragen, ob der NABU nicht weiter Spenden für neue Bäume annehmen und weitermachen kann – das machen wir sehr gern. Aber dazu brauchen wir Land und weitere Unterstützung durch die Gemeinde, vor allem aber seitens der Grundstücksbesitzer. Modellhaft werden hier in ehrenamtlicher Arbeit Teile des Blütenhangs wieder zur gepflegte Kulturlandschaft entwickelt. Die offene und strukturreiche Landschaft schafft Lebensraum für Pflanzen, Vögeln und Reptilien, die ohne unsere Arbeit verschwinden würden. In wenigen Jahren könnte der Blütenhang wieder ein präsentables Stück blühendes Kulturland sein, das wir stolz vorzeigen können.

Kirschblüte in alter Streuobstwiese am Blütenhang 1 10x12 OKs

Nur noch an geanz wenigen Stellen präsentiert sich der Blütenhang noch in ganzer Pracht – hier die Kirschblüte auf einer benachbarten alten Streuobstwiese – diese landschaftliche Schönheit gilt es wieder herzustellen.

Gleichzeitig wurde in Gesprächen aber immer wieder darauf hingewiesen, dass der Kirschgarten und die Schafbeweidung durch den NABU in Malchen Nord den Blütenhang nicht allein erhalten können. Wir brauchen andere Konzepte, denn noch immer droht der Blütenhang zu verbuschen. Eine Idee des NABU – die Einführung eines Naturschutzgebietes – fand große Zustimmung bei allen politischen Fraktionen im Gemeindeparlament, weckte aber andererseits Befürchtungen. Der NABU betont deshalb den freiwilligen Ansatz und bittet ausdrücklich um die Unterstützung von Landbesitzern, denen der Natur- und Landschaftsschutz wirklich am Herzen liegt. Pflegeplan und finanzielle Ressourcen eines NSG am Blütenhang dienen im dem Erhalt der Streuobstwiesen und der einmaligen Kulturlandschaft. Eine Bewirtschaftung der Streuobstwiesen ist ausdrücklich gewünscht, denn eine geeignete Bewirtschaftung ist die Basis des Erhalts der Landschaft. Hier sind weitere Ideen hoch willkommen.

Vielleicht gründen wir die Tradition einer Blütenwanderung mit einem neuen Weg auf halber Höhe des Blütenhanges mit Rastplätzen am Weinberg mit lokalem Wein und im Kirschgarten bei Kirschmost.

Gebeten wurde um Unterstützung  bei Gießeinsätzen: die neu gepflanzten Bäumchen müssen in der heißen Jahreszeit regelmäßig gewässert werden. Die Gemeinde hat dafür Wassertanks auf dem Gelände bereitgestellt. Weitere freiwillige Helfer sind hoch willkommen- melden Sie sich beim NABU Seeheim www.NABU-Seeheim.de 

Die NABU-Aktiven bauen ihre Zelte auf und ab – Dank an alle Helfer, Kaffee- und Kuchenspender!

 

 

Apr 012017
 
Blumenwiese Ecki 2

Fotos: Thomas Stöhr – Blumenwiese und Baumschule

Die Wühlmäuse hatten eine Blumenwiese am Malchener Blütenhang angelegt und mit den anfallenden Wildsträuchern und Bäumchen eine kleine Baumschule angelegt.

Die Pflanzen benötigen wir für mehrere Projekte am Blütenhang und zur Förderung der Artenvielfalt im Wald.

Unter Leitung von Eckhard Woite wurden die Arbeiten abgeschlossen.

Leckeres Wühlmaus-Futter wurde über dem offenen Feuer zubereitet.

Wühlmaus-Aktivisten vor Ort: Tine, Mahmoud, Thomas, Moritz, Matthias, Ilja, Vanja, Maidon, Ecki und mindestens noch zwei weitere.