Mai 262017
 
Bienenweide 1

Fotos: NABU/Tino Westphal – Kanadische Goldrute rupfen auf der Bienenweide

Kanadische Goldrute rupfen und Brombeeren hacken – die NABU-Aktiven versuchen die Bienenweide aufzuwerten. Besonders die Kanadische Goldrute ist in diesem Jahr sehr dominant und würde die Artenvielfalt auf der Fläche deutlich reduzieren. Außerdem lässt sie sich noch ganz einfach ausrupfen. Nach dem Einsatz der NAJU-Gruppe und dem heutigen Einsatz ist die halbe Fläche bearbeitet.

Teilnehmer: Klaus-Dieter, Salem und Tino 

Bienenweide 2

Mai 222017
 
Schafe und Lämmer 09

Fotos: Katja Elena Funke – NABU-Schafe

Ein friedliches Bild: Unsere Schafe mit ihren Lämmern.

Die Schafgruppe macht Spass! 

Mitmachen? – Meldet euch bei Christine oder Mariana.

 

Mai 212017
 
NABU-Grundstück Steinschüttung

Fotos: NABU/Tino Westphal – NABU-Grundstück am Seeheimer Blütenhang

Auf dem NABU-Grundstück am Blütenhang stehen die Orchideen in voller Blüte. Dank der Pflege unseres Gebietsbetreuers Klaus-Dieter Herth kamen in diesem Jahr so viele Pyramiden-Orchideen (Anacamptis pyramidalis) und Bocksriemenzungen (Himatoglossum hircinum) wie noch nie zur Blüte.

Mai 202017
 
Reh im Garten 1

Fotos: Mechthild Friderichs – Rehbesuch im Hausgarten

Rehbesuch im Hausgarten

Wildtiere sind keineswegs scheu. Vielmehr bobachten sie ihre Umgebung und insbesondere das Verhalten von Menschen sehr genau. So werden Jogger oder Landwirte im Trecker, die regelmässig ortsnah die Waldwege frequentieren zwar genau beobachtet, aber keineswegs als unmittelbare Gefahr angesehen. Anders sieht es natürlich aus, wenn Spaziergänger von freilaufenden Hunden begleitet werden.

Rehverbiss im Wald am Langen Berg 1

Starker Rehverbiss im Wald am Langen Berg bei Malchen.

Noch nie in der Geschichte war die Wilddichte an Rehen und auch Wildschweinen im Seeheimer Wald so hoch wie heute. Naturschützer finden im Wald weite Bereiche, in denen es keinen natürlichen Baumnachwuchs gibt, permanent verbissene Jungbuchen sehen aus wie gärtnerisch bearbeitete Buchsbäume, Orchideen in den Waldnaturschutzgebieten nördlich Seeheim oder seltene Weisstannen im Alsbacher Gemeindewald können  ohne massiven Einzelschutz jeder Pflanze nicht überleben. Landwirte beklagen zunehmend Wildschaden auf den Äckern.

Mit der zunehmenden Rehpopulation werden auch Ortslagen für Wildtiere interessant, zumal sie dort sicher sind vor Verfolgung durch Jäger. So finden viele Gartenbesitzer einen nächtens verwüsteten Rasen und abgefressene Beete vor.

 

Die Tierliebe der GärtnerInnen wird auf die Probe gestellt, wenn der Gast es auf die frisch gesäten Blumen im Trog und alle Rosenknospen abgesehen hat.

Über angemessene und neue Formen des Wildtiermanagements wird zu reden sein in den nächsten Jahren, um Interessen des Tier- und Naturschutzes mit anderen Interessen in Einklang zu bringen. 

Mai 182017
 
Bienenweide 2 10x67s

Fotos: NAJU/Tino Westphal und Jan Zeissler – NAJU Einsatz auf der Bienenweide

Zwei Stunden auf der Bienenweide die Kanadische Goldrute ausrupfen – unser Beitrag zur Weltrettung heute.

;o)

Leider dominiert auf grossen Teilen der Bienenweide die Kanadische Goldrute- die Pflanze ist auf dem ganzen Blütenhang als Neophyt problematisch, kann aber durch Schafbeweidung unter Kontrolle gehalten werden. Hier auf der Bienenweide aber soll es blühen für Wildbienen und Schmetterlinge- wir wollen die Schafe deshalb erst spät auf diese Weide stellen. So bleibt nur ein manueller Einsatz.

Wir haben euch noch ein oder zwei Goldruten und ausreichend Brombeeren übrig gelassen für den NABU-Einsatz am 26.05.2017. Wer kommt zum Pflege-Einsatz auf der Bienenweide?

Teilnehmer heute: Jan, Silas und Tino.

Mai 172017
 

Foto: – Mechthild Friderichs – Barren-Ringelnatter Natrix natrix helvetica

Ringelnatter am Fuss der Trockenmauer.

Als Naturfreunde haben Anwohner der Georgenstrasse extra für die Reptilien Naturstein- statt Betonmauern angelegt. In ihren Spalten finden die selten gewordenen Kriechtiere Unterschlupf, die erwärmte Oberfläche der Steine bietet den wechselwarmen Reptilien die Möglichkeit, ihre Körpertemperatur den Bedürfnissen optimal anzupassen. 

Die Erdkröte schluckt Luft und bläht dadurch ihren Körper extrem auf – keine Chance für die Schlange.

Heute konnte ein dramatischer Kampf am Fuss der Steinmauer beobachtet werden. Eine Barren-Ringelnatter (Natrix natrix helvetica) – eine Unterart der Ringelnatter, die eher westlich des Rheins vorkommt, wollte sich eine kräftige Erdkröte (Bufo bufo)  einverleiben. Die Kröte aber wandte ihre bewährte Strategie an und pumpte sich voll Luft, so dass sie beinahe Kugelrund und als Happen einfach zu groß wurde. In jedem Fall waren am Ende beide Kontrahenten wohlauf.

Dass die Geschichte auch anders ausgehen kann, zeigt der Blogeintrag vom September des Vorjahres kaum 50m entfernt im Nachbargarten – wir berichteten. 

Ringelnatter frisst Erdkröte

Foto: Mechthild Friderichs –
Mauereidechse (Podarcis muralis)

Regelmässig an den Natursteinmauern zu beobachten: die grazilen und flinken Mauereidechsen (Podarcis muralis).

Mai 152017
 
Wühlmausgarten 1

Mahmoud baut ein Hochbeet im Wühlmausgarten

Jedes Jahr im Frühling machen die Füchse einen kleinen Wildkräuterstreifzug durch den Wühlmausgarten und Uli’s Garten. Dabei wurden fast 30 (!) essbare Frühlingskräuter und junge Gehölzblätter gefunden. Für den traditionellen Quark haben wir einige ausgewählt und schon ging’s los mit Schnippeln, Würzen, Rühren und Verkosten.

So super gut schmeckt unsere Blütenhang-Landschaft

Außerdem hat Julian zum mit Erstaunen festgestellt, dass seine Radieschen schon erntereif sind…

Kräuter sammeln und zubereiten


Die Eisheiligen sind vorbei und für starkzehrende Sommergemüse wie Tomaten, Paprika und Zucchini bauten die Füchse unter Anleitung von Mahmoud ein kleines Hochbeet. Hinein kamen lauter gute Zutaten: unten Äste, dann Pferdemist, Mutterboden und Kompost.
Sem und Jan übernahmen die Aufgabe, am Teichzaun Stangenbohnen zu legen, die dort den Sommer über entlangklettern sollen.
Heute konnten wir viele verschiedene Dinge machen, weil 14 kleine und 11 große Füchse mithalfen: Zuckermais und lila Blumenkohl pflanzen, den Erbsen mit Reisig eine Rankhilfe geben, Sonnenblumen aussäen und mit Ferngläsern auf den Schafweiden Vögel beobachten.

Hochbeet

Mai 132017
 
Kirschgarten 02

Fotos: NABU/Tino Westphal – Arbeiten im Kirschgarten.

Die Hochstämmchen im NABU-Kirschgarten erhalten eine 2m hohen Verbiss-Schutz. Die künftige Beweidung durch die NABU Schafe erfordert einigen zusätzlichen Aufwand, denn die Schafe verbeissen leider manchmal die Rinde von Obstbäumen. Der Standardschutz reicht erfahrungsgemäss nicht aus. 

Bei dieser Gelegenheit werden die Baumscheiben von Bewuchs befreit und erhalten noch etwas Kompost, denn der Boden hier im Kirschgarten ist ausgesprochen karg.  

Teilnehmer: Mahmoud, Salem, Christian, Michael und Tino.

Mai 082017
 

Ein ausgesprochen schönes Belegfoto für eine Zauneidechse (Lacerta agilis) aus dem Seeheimer Umfeld wurde uns zugesandt.

Foto: Philipp Urban -Zauneidechse (Lacerta agilis)

Der Fundort an der verlängerten Odenwaldstraße in Seeheim zeigt einerseits die Bedeutung der Waldrandlagen mit ihren sonnen-exponierten Standorten, die teilweise eine höhere Artenvielfalt aufweisen, als die Innenbereiche.  Das gilt auch für die nahebei liegenden Naturschutzgebiete, die nur mit hohem Pflegeaufwand ihren ökologischen Wert behalten oder zurückgewinnen können. 

Fundort an verlängerter Odenwaldstraße

Andererseits weist der Fund auf die akute Gefährdung dieser Artenvielfalt durch weitere Baumaßnahmen im Aussenbereich hin, die leider konkret den Bereich der verlängerten Odenwaldstraße betreffen.

Gegen Baupläne im Gemeindewald

Mai 072017
 
Bickenbacher Düne 01

Fotos: NABU/Tino Westphal – pflegeeinsatz auf der Bickenbacher Düne

Freiwillige Helfer von BUND und NABU treffen sich auf der Bickenbacher Düne. Seit Jahren werden die Dünenflächen regelmässig mit Hacken und Spaten von Brombeeren und Flieder, Mahonie und Liguster befreit.

Neben den ersten Orchideen in aufwändigem Einzelschutz zeigt sich ein Pärchen der Zauneidechse und auch ein Jungtier vom Vorjahr.  

Die Pflegemaßnahmen der letzten Jahre zeigen sichtbare Erfolge.