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Apr 162019
 
Foto: Roland Tichai – Knäkenten in der Landbachaue

Seit einigen Wochen halten sich 6 Knäkenten in der Landbachaue auf (3 Paare). Diese Frühjahrs- bzw. Sommergäste sind in Deutschland nur selten zu sehen.

Die Knäkente überwintert in Afrika, Nordindien und Südostasien. Sie ist also ein typischer Langstreckenzieher. In Mitteleuropa ist die Knäkente nur Durchzügler und selten anzutreffen, ihre europäischen Brutgebiete liegen an der Ostsee und in Skandinavien.

Gleichwohl ist es ein tolles Schauspiel, diese wunderschönen Enten hier bei uns zu beobachten. Eine Brut in der wäre eine Sensation. Falls etwas besonderes passiert, werden wir informieren.

Auf dem Bild sind vier der sechs Knäkenten zu sehen (im Hintergrund Graugänse).

Mrz 272019
 

Der Frühling kommt in die Aue

Das Wetter wechselt noch zwischen warm und kalt, aber das Frühjahr rückt mit vielen Boten näher.

Fotos: Roland Tichai – Zitronenfalter

Der Zitronenfalter ist einer der ersten Schmetterlinge im Frühling. Dieser Falter hat sich gleich einen weiteren Frühjahrsboten ausgesucht, den Blaustern.

Weißstorch

Die Weißstörche sind schon eine ganze Weile da. In der Landbachaue sind 2 Nester besetzt. Bevor die Jungen kommen heißt es Kraft tanken und fressen.

Kiebitz bei Biebesheim

Auch die Kiebitze sind wieder zurück gekehrt. Auf den großen Feldern bei Biebesheim kann man sie gut beobachten. Hier werden auch schon die ersten Nester gebaut – oder gegraben sollte man besser sagen.

Kiebitz in der Landbachaue

In der Landbachaue haben sich auch zwei Kiebitze eingefunden. In den letzten Jahren ist es in der Aue allerdings nicht mehr zu Bruten gekommen.

Schwarzkehlchen

Die Schwarzkehlchen sind schon seit Tagen in der Aue zu Gange. Es sind mindestens drei Paare. Hier ist ein schönes Weibchen zu sehen.

Rotmilan

Immer eine besondere Freude ist die Heimkehr der Rotmilane. Wenn sie ihre Kreise in der Aue und über dem Erlensee ziehen, kehrt Frühling ein.

Löffelenten
Knäkente

Gerne gesehen in der Aue sind aber auch die Durchzügler, die jedes Jahr erneut überraschen. Neben den Löffelenten, die immer in Frühling für eine gewisse Zeit zu sehen sind, hat sich in diesem Jahr auch die seltene Knäkente eingefunden.

Zilzalp

Und fehlen darf im Frühjahr natürlich auf keinen Fall der Zilpzalp.

Feb 222019
 


Noch herrscht Winter, aber der warme und trockene Februar lässt den Vorfrühling erahnen. So kann man neben den Wintergästen an den eisfreien Ufern viele Standvögel der Landbachaue im schönsten Licht beobachten.

Fotos: Roland Tichai – Ganz im Osten der Aue kann man seit Wochen drei Höckerschwäne (2 Altvögel, 1 Jungvogel) in einem Rapsfeld beobachten. Sie haben eine Vorliebe für den Raps und stellen sonst keine großen Ansprüche.
Am Ruhetempel beginnt die Renaturierung der Aue. Dort fließt der Bach über eine Stein- und Felsentreppe schnell abwärts. Dieses Gebiet ist ideal für die Gebirgsstelze, die dort gerne jagt.
Auf dem Erlensee war der Haubentaucher schon erfolgreich bei der Jagd. Er hat (wahrscheinlich) einen Flussbarsch gefangen und wird ihn in Kürze verspeist haben.
Am Hartenauer Hof sitzen auf den Apfelbäumen oft Stare. Dieser hier ist ein besonders schönes Exemplar, er scheint auch die Sonne zu genießen.
Ein Stück weiter im Westen zieht der Mäusebussard seine Kreise. Er hat nördlich der Teiche sein Jagdrevier.
An den Bäumen bei den Teichen hängen Schwanzmeisen in den Ästen. Sie sind immer lebhaft und schnell, so dass man den Auslöser rasch drücken muss.
Den Eisvogel in der Landbachaue zu sehen, ist immer wieder ein Erlebnis. In der Regel hält er großen Abstand zu den Beobachtern, so dass die meisten Aufnahmen nur Belegbilder sind.
Im Westen der Aue schließen sich Äcker der Gemarkung Gernsheim an. Auf ihnen kann man immer wieder auch Feldlerchen beobachten.

Die renaturierte Landbachaue zeigt, wieviel Artenreichtum sich in wenigen Jahren einstellen kann, wenn wir Natur zulassen. Entsprechend gern wird das Gebiet von Naturliebhabern und Spaziergängern besucht und von Sport und Erholung suchenden Menschen begangen und befahren.

Feb 032019
 

Am 03.02.2019 wurde ein Pärchen auf dem Host auf dem Storchenmast nördlich des Renaturierungsgebietes Landbachaue beobachtet. Da es nur knapp über 0 Grad war, hatten sie sich dick aufgeplustert und die Köpfe unter dem Gefieder versteckt.

Foto: Roland Tichai – Weißstörche bei der Futtersuche in der Landbachaue
Weißstörche auf dem Horst an der Landbachaue 3.2.2019

Immer früher im Jahr kommen die Weißstörche aus dem Winterquartier zurück an die Landbachaue. Waren sie in den vergangenen Jahren meist gegen Mitte Februar zu sehen, stellen sie sich jetzt schon zum Beginn des Monats ein.

Bald darauf waren beide Altvögel auf einer Wiese im Westen der Aue bei der Jagd zu beobachten. Ob es sich um die Horstbesitzer vom Vorjahr handelt, konnte bisher noch nicht sicher etwa anhand einer Ringnummern verifiziert werden- das muss bei der weiteren Beobachtung geklärt werden.

Jan 212019
 
Fotos: Roland Tichai – Die Samtente auf dem Altrheinsee bei Eich/ Gimbsheim hat einen Krebs erbeutet.

In Südhessen kann man derzeit ein paar besondere Vogelarten beobachten. So ist am Oberwiesensee bei Hessenaue eine Samtente (Weibchen) zu sehen. Drei weitere Samtenten halten sich auf dem Altrheinsee bei Eich/ Gimbsheim auf. Diese Wintergäste kann man bei der Jagd nach Krebsen beobachten.

Der Mittelsäger im Flug über dem Altrheinsee bei Eich/Gimbsheim

Eine weitere Besonderheit ist ein Mittelsäger auf dem Altrheinsee Eich/Gimbsheim. Von den drei Sägerarten ist er mit Abstand der Seltenste.

Ebenfalls auf dem Altrheinsee kann man auch eine Moorente beobachten. Diese seltene und scheue Ente hält allerdings immer großen Abstand zu Beobachtern. Deshalb kann leider nur ein Belegbild gezeigt werden. Im Spektiv kann man sie allerdings in voller Schönheit sehen.

Die Moorente (rechts) auf dem Altrheinsee bei Eich/Gimbsheim. Sie hält sich meist im Pulk der Reiherenten auf.
Die Rothalsgans (rechts)  hat sich auf dem südlichen Riedsee bei Leeheim den Blässgänsen angeschlossen.

Ein weiterer seltener Gast in Südhessen ist die Rothalsgans. Man kann sie derzeit auf dem südlichen Riedsee bei Leeheim bzw. den umliegenden Feldern sehen. Da sie sich unter tausenden Saatgänsen, Blässgänsen und Graugänsen aufhält, ist sie nicht leicht auszumachen.

Auch die Kolbenenten sind Wintergäste in Südhessen. Sie halten sich derzeit auf dem nördlichen Riedsee bei Leeheim auf.

Die beiden Männchen der Kolbenente (rechts eine Reiherente) leuchten in der Sonne. Total auffällig sind Kopf und Schnabel.

Der Wintereinbruch macht jetzt allen Tieren zu schaffen. Der Eichelhäher in der Landbachaue hat sich stark aufgeplustert, um der Kälte zu trotzen.

Der Eichelhäher in der Landbachaue kämpft gegen die Kälte an.

Für die Krickente sind nur noch wenige Stellen in den Teichen offen. Da sie ihre Nahrung hauptsächlich im Wasser findet, kommen schwierige Zeiten auf sie zu.

Die Krickente auf Eis in der Landbachaue. Auch der Erlensee ist in weiten Teilen schon zugefroren.

Der alte Feldhase schützt sich mit seinem dicken Winterfell. Das hilft eine zeitlang.

Der Feldhase hat ein dickes Fell. Doch wenn es noch kälter wird, hat auch er zu kämpfen.

Bericht und Fotos: Roland Tichai.

Dez 162018
 

Der erste Schnee ist gefallen im Winter 2018/19. Sofort stellen sich die Vögel darauf ein.

Der Eisvogel ist unabdingbar an offene Wasserstellen angewiesen. Deshalb sieht man ihn jetzt in den Gebieten, in denen das Wasser des Landbachs stark fließt. Fotos: Roland Tichai
Auch die Gebirgsstelze lässt sich am Landbach blicken. Sie jagt gerne an klaren Bächen mit stark fließendem Wasser.
Der Silberreiher benötigt zwar auch Wasserflächen für die Jagd, er kann aber auch auf Wiesen und Äcker ausweichen.
Das Rotkehlchen sieht man jetzt überall in den Büschen und Hecken. Obwohl auffällig, stellt es sich auch noch zur Schau
.
Auch das Wintergoldhähnchen hüpft jetzt von Ast zu Ast auf Futtersuche. Diesen wuseligen Kerl zu erwischen, ist eine Geduldsprobe.
Die Schwanzmeisen sind in kleinen Trupps unterwegs. Sie halten sich aber schon eine ganze Zeit lang um den Erlensee herum auf.
Stieglitze – In Scharen gehen jetzt die Stieglitze auf Futtersuche. Ihre Lieblingsspeise sind die Samen der Distel.
Der Jagdfasan durchkämmt das hohe Gras. Es ist für ihn nicht nur Jagdrevier, sondern auch eine wichtige Deckung.
Nov 212018
 

Ein kleiner Spaziergang durch die Landbachaue bei 2 Grad Celsius. Der Herbst hat die Aue jetzt fest im Griff. Immer noch ist der Wasserstand in den Teichen der Aue extrem niedrig.

Fotos: Roland Tichai – Amsel

Die Amsel sitzt schon in kahlen Sträuchern, während die Goldammern noch ein paar Blätter um sich haben.

 

Goldammern

Jagd und Nahrung sind in dieser Zeit überlebenswichtig. Solange der Teich noch nicht zugefroren ist, hat der Silberreiher noch genug Chancen auf Fisch und andere Weichtiere. Die Sumpfmeise schätzt den hohen Zuckergehalt der Äpfel.

Silberreiher

Silberreiher

Sumpfmeise

Rabenkrähe

Die Rabenkrähe und der Mäusebussard halten natürlich auch Ausschau nach Fressbarem. Dabei verlassen sie sich auf ihren Einfallsreichtum und ihre guten Augen. Wenn nichts Frisches zu finden ist, wird auch Aas nicht verschmäht.

 

 

Mäusebussard

 

Die Krickente und die Nutria müssen in ihrem Element überleben. Sie sind aber gut an das kalte Wasser angepasst. Allerdings machen ihnen zugefrorene Wasserflächen sehr zu schaffen.

Krickente

 

Foto: Roland Tichai – Nutria

 

 

Jul 192018
 

Foto: Roland Tichai – Junger Mäusebussard

Der Mäusebussard (Buteo buteo)  im Bild rechts ist in diesem Jahr in der Landbachaue geboren in einem Horst nahe der Teiche. Er konnte mehrfach im Nest beobachtet und fotografiert werden.

Bussard-Nachwuchs in der Landbachaue

Jetzt ist der Jungvogel flügge und kann zusammen mit den Elternvögeln bei Flugübungen und Erkundungen in der Aue beobachtet werden.

Foto: Roland Tichai – Junger Neuntöter

Auch dieser weibliche Neuntöter(Lanius collurio) ist ein Jungvogel aus der Aue von diesem Jahr. Die Landbachaue war heuer voll von Brutnestern des Neuntöters- so viele wie noch nie seit Beginn der Renaturierung.

Ein schöner Erfolg für den Naturschutz.

Dank an Roland Tichai für die Aufnahmen.

 

Jun 202018
 

Bussard Landbachaue 2

Fotos: Gernot Wagner – Mäusebussard über der Landbachaue

Nachwuchs beim Mäusebussard (Buteo buteo) in der Landbachaue.

Die Jungvögel konnten am Horst in der Zeit vom 9. bis zum 20. Juni 2018 aufgenommen werden. Auf den letzten Aufnahmen am 20. Juni war waren die Jungvögel kräftig herangewachsen und beinahe flügge, nur ein deutlich kleinerer Nachzügler hockte noch im Nest. 

Ab Ende Juni konnten die jungen Bussarde schon über der Landbachaue kreisend gesehen werden.

Dank an Gernot Wagner für die Aufnahmen.

 

Mai 312018
 

Schwarzkehlchen

Bachstelze

Dorngrasmücke

Goldammer

Star

Im Mai waren viele Vogelarten bei der Versorgung ihresr Jungen zu beobachten. Nachwuchs gab es unter anderem bei Schwarzkehlchen, Bachstelzen, Wiesenschafstelzen, Dorngrasmücken, Bluthänflingen, Goldammern und Staren, während bei den späteren Rückkehrerern wie Neuntöter und Rohrsängern im Mai erst noch fertig gebrütet wurde.

Interessant waren die Beobachtungen, dass die Brutreviere der Rohrsänger von den Kuckucksweibchen in der Landbachaue intensiv überwacht wurden. Der Kuckuck, als sog. „Brutparasit“, bevorzugt vor allem die Nester der Teichrohrsänger für die Aufzucht seines eigenen Nachwuchses und muss daher den richtigen Zeitpunkt erwischen, um den wesentlich kleineren Rohrsängern unbemerkt sein eigenes Ei unterschieben zu können. Für die Reproduktion des Kuckucks sorgen dann ausschließlich die Wirtsvögel.

Wesentlich unkomplizierter verläuft die Fortpflanzung bei den übrigen Vogelarten der Landbachaue. Erneut geringen Bruterfolg hatten die Blässhühner, die zwar auf mehreren Nestern brüteten aber fast alle Bruten wieder abbrachen. Lediglich ein Paar dieser Rallenart führte im Mai zwei Küken, von denen eins nach drei Tagen verschwunden war. Auch bei den vielgescholtenen Nilgänsen gab es bis Ende Mai lediglich ein Paar mit Nachwuchs und bei den Kanadagänsen blieb der Nachwuchs in diesem Jahr bisher völlig aus.

Erfreulich waren im Mai die mehrfachen Sichtungen von Ringelnattern, darunter auch zwei Weibchen mit der Länge von mindestens einem Meter. Unerfreulich hingegen die Funde von mindestens drei kleineren Ringelnattern, die dem ständig zunehmenden Kraftfahrzeugverkehr in der Landbachaue zum Opfer fielen.

Limikolen (Watvögel) waren den ganzen Mai über in der Landbachaue zu sehen. Neben Waldwasserläufer, Grünschenkel, Flussuferläufer und Flussregenpfeifer auch wieder einmal Bruchwasserläufer und Kampfläufer – alles bedrohte Arten, die die Aue als Trittstein auf dem Zug in ihre Brutgebiete nutzen.

Absolutes Highlight im Mai war die Sichtung eines Bienenfressers, der bei seiner Jagd auf Fluginsekten in der Landbachaue zu sehen war. Leider blieb es bei einer einmaligen Beobachtung dieses durch seine bunte Färbung exotisch anmutenden Vogels, der als Habitat eher offene Landschaften bevorzugt und sich daher in die Aue verflogen haben dürfte.

Für die Weißstörche stellt die Landbachaue hingegen den idealen Lebensraum dar. Bei dem Paar auf dem Gittermast des NABU Pfungstadt waren zum Monatsende vier stramme Jungstörche zu zählen und auf dem in diesem Jahr neu gebauten Baumnest am Westrand der Landbachaue zeigte sich ein zweiköpfiger Nachwuchs. Auf dem weiteren neuen Baumnest auf der Winterweide des Roten Höhenviehs kam es allerdings zu keiner Brut. Dieses Storchenpaar hatte, entnervt durch die Angriffe anderer Störche, bereits Anfang Mai sein schon fertig gestelltes Nest aufgegeben.

Teichrohrsänger

Blässhuhnnachwuchs

Ringelnatter

Verkehrsopfer

Bruchwasserläufer

Kampfläufer

Jungstorchquartett auf dem NABU Mast

Zwillinge auf dem Baumnest

Wiesenschafstelze

Bluthänfling

Neuntöter

Kuckuck

Bienenfresser