Dez 042015
 
Planung Wintertour

Fotos: NAJU/Tino Westphal – Planung der Wintertour

Die NAJU-Gruppe plant eine Fahrrad oder – wenn das Wetter es erlaubt – eine Langlauf-Skitour – im Januar.

Zusammen mit Ecki wird die Karte begutachtet.

Vielleicht zu unseren NAJU-Freunden nach Asbach? Mal sehen.

Dann wird gebacken: Plätzchen und Waffeln.

Nächsten Donnerstag werden wir Kerzen ziehen.

Nov 122015
 
Vogelfutterbretter 1

Fotos: NABU/Tino Westphal – NAJU-Gruppe füllt Futterbretter für Vögel

Noch ist es ja ungewöhnlich warm, aber der Winter kommt garantiert noch.

Für Eckis Winterfütterung der heimischen Vogelwelt bereiten wir Futterbretter vor: eine Mischung aus Pflanzenfett und Haferflocken wird erwärmt und mit dem Löffel auf die Bretter aufgebracht. Nach dem Abkühlen können die ersten Bretter schon mal aufgehängt werden.

Das Ganze machen wir besser auf der Terrasse, denn das geht nicht ganz ohne fettige Kleckerspuren ab…

Tobias heizt den Gasherd an:

Die Futterbretter werden gefüllt:

Noch einen Ausflug zum Wühlmausweiher. Der ist fast ausgetrocknet und komplett mit Laub gefüllt.

Nov 052015
 
Nistkästen-Aktion Feuersalamander 1

Fotos: Jan Zeissler – Nistkästen-Aktion Feuersalamander

Die NAJU Gruppe hängt ihre im letzten Winter gebauten Nistkästen auf der neuen Schafweide an der Straba in Malchen auf. Die neu vom NABU gepflegten Flächen sollen ja auch für unsere Vögel genutzt werden.

Nistkästen-Aktion Feuersalamander 2Man merkt, wie schnell es Winter wird: gerade noch eine Stunde Dämmerlicht zwischen 5 und 6 Uhr muss reichen für die Aktion.

 

Okt 082015
 
Einführung durch Revierförster Jörg Kaffenberger 2

Fotos: NAJU/Tino Westphal – Einführung durch Revierförster Jörg Kaffenberger

Arbeitseinsatz der NAJU-Gruppe mit Revierförster Jörg Kaffenberger am Melibokus-Gipfel

Nahe dem Melibokus-Gipfel hat sich neben einer Fichtenpflanzung ein kleines Vorkommen der Weisstanne gehalten. Die prächtige Mutterbäume samen auch fleissig aus, wie man am Jungwuchs sehen kann. Allerdings werden die Jungpflanzen durch Verbiss durch Rehwild und Waldhasen und das sogenannte Fegen (Rehböcke suchen gezielt Jungbäume, um ihr Geweih vom Bast zu befreien) so stark geschädigt, dass sie nicht hochkommen.

Achim auf dem Baumstapel

Die Gruppe wartet im Wald auf Revierförster Jörg Kaffenberger.

Douglasie

… unter einen Douglasie ist ein Buchenholzstapel

Embla im Habitats-Baum 1

Embla im Habitats-Baum

Einführung durch Revierförster Jörg Kaffenberger 1

Einführung durch Revierförster Jörg Kaffenberger: Unterschied zwischen Schattenform und Lichtform der Weisstanne – die Schattenform kann jahrelang im Waldesdunkel auf ihre Chance warten.

Weisstannenschutz 24 10x24s

Im Hintergrund ragt dunkel eine der Weißtannen-Mutterpflanzen.

NAJU Gruppe der Feuersalamander hüllt  unter Anleitung von Revierförster Jörg Kaffenberger von HessenForst Drahthosen um die Jungbäumchen, die mit Robinienstangen befestigt werden. Die Drahthosen müssen, wenn sie ihren Schutzzweck erfüllt haben,  nach 5-8 Jahren wieder  entfernt werden.

Teilnehmer vom NAJU: Lovis, Justin, Bernd, Jan, Tobias und Embla

Betreuer: Achim, Mahmoud, Sabine und Tino.


Fotos der Weisstannen von der Begehung April 2015:

Weisstannen am Melibokus - Jungpflanze 2

Zwei Jahre altes Weisstannen-Pflänzchen

Weisstannen am Melibokus - Jungpflanze 1

Älter als drei Jahre und noch wenig verbissene junge Weisstanne – Weisstannen wachsen sehr langsam.

 

Weisstannen am Melibokus - Jungpflanze verbissen und verfegt

Mehrjährige Jungpflanze der Weisstannen – stark verbissen und verfegt.

 

Okt 042015
 

2. Tag der Überlebenstour – NAJU Teamer: Tamara und Tino

Frühstück am Lagerfeuer 1

Fotos: NAJU/Tino Westphal – Frühstück am Lagerfeuer

Gegen 7 Uhr wird es hell, Esskastanien aus dem Wald werden gesammelt.

Um 8 Uhr sitzen alle am Lagerfeuer. Der Tee wird aufgewärmt. Leichter Regen setzt ein und verstärkt sich langsam.


Hier im Wald nicht schlimm, aber wir packen die Klamotten schnell ein und sind 9 Uhr zum Marsch bereit.

Auf dem Feld draussen beginnt es ausdauernd zu regnen. Das beflügelt den Schritt.

Rückmarsch im Regen

Rückmarsch im Regen

Schnell vorbei über die Neutscher Höhe, durch Ober-Beerbach durch und hinunter durch den Wald zu den Märchenteichen und den Etzwiesen. Den Weg kennt die Gruppe.

Jetzt ist es nur ein Katzensprung zurück nach Seeheim.

Um 11 Uhr sitzen wir im Natale und schlürfen einen heissen Kakao auf die

Überlebenstour 2015.

Okt 032015
 
Überlebenstour - Start Gruppenbild

Fotos: NAJU/Tino Westphal – Start zur Überlebenstour

Ausgesetzt. Irgendwo. Kein Mensch da, nur Ruinen. Totalausfall aller elektronischen Geräte.
Es gibt Hinweise und Gerüchte über ein geheimes Lager. Und eine Karte mit Luftbildern aber ohne Namen.
Wenigstens sind wir wetterfest ausgerüstet; Messer, Taschenlampe, Wasserflasche und Taschen/Rucksack für gefundene Nahrung haben wir dabei.

Die Regel

  • keine elektronischen Geräte
  • Nahrung aus dem Wald von Wiesen oder von abgeernteten Flächen und Bäumen

NAJU Teamer: Tamara und Tino


Rimdidim

Rimdidim Ruine 2

Ausgesetzt: Brandruine am Rimdidim.

Eine Brandruine mitten im Wald.
Wo sind wir denn hier gelandet – irgendwelche Hinweise?

Rimdidim Ruine - Klo mit Brombeerranke

Klo mit Brombeerranke

Rimdidim Ruine 4

Die Gruppe ist bereit für den Marsch.

Eine Tafel mit Wartungshinweisen für die Heizungsanlage. Hilft nicht viel. Graffiti ? Auch nicht besser.
Aber eine Karte mit Luftbildern. Die sieht modern aus. Das könnte helfen.
Wo sind wir eigentlich?

Überlebenstour - Marsch durch den Wald 1

Marsch durch den Wald.

Marsch durch den Wald
Westliche Richtung- das scheint plausibel. Schon nach einigen Schritten finden wir die ersten Pilze. Die sehen gut aus- sind sicher erst in den letzten Tagen hochgeschossen. Die Pilze sacken wir schon mal ein…
Überlebenstour - Marsch durch den Wald 2Nach kurzem Marsch öffnet sich der Blick – und den einheimischen wird sofort klar: am Horizont sind die Windkraftanlagen auf der Neutscher Höhe zu sehen.

Überlebenstour - Fernblick auf Neutscher Höhe mit den Windrädern

Aus dem Wald kommend: Fernblick auf Neutscher Höhe mit den Windrädern. Alles klar- wir müssen nach Westen.

Damit ist die Richtung klar.

Stoppeln

Fehlt nur noch das Futter für den Tag. Bleiben wir auf offenem Feld – da sind die Chancen größer – und tatsächlich haben wir Glück und finden einen gerade abgeernteten Kartoffelacker.

Besser können wir es gar nicht treffen, der Abend ist gesichert. Nur müssen wir einen Sack voll Kartoffeln mitschleppen.
Beim stoppeln beobachtet wurden Mäusebussard und Rotmilan.

Marsch

Ein langer Marsch mit Gepäck – da kommt man aus der Puste. Bei den häufigen Rasten schauen wir uns an, was es auf den Wiesen essbares gibt: Sauerampfer, Löwenzahn und vor allem: die Brennnessel.

Pferde

Wir kommen an einem Reiterfest vorbei.

Aber jetzt müssen wir uns sputen: um sieben wird es dunkel- wir haben kaum noch eine Stunde Zeit, ein geeignetes Lager zu finden.

Auf dem Weg in den Wald finden wir mehrere Esskastanienbäume. Die Stelle merken wir uns für morgen.

Nachtlager

Tammi kommandiert die Kartoffel-Schnippelbrigade, Tino führt die Wasserholer zu einem nahen Friedhof: die haben fast immer Wasserpumpen und gutes Wasser. Wir kochen es trotzdem ab.

Tino kocht eine Kartoffelsuppe. Es gibt Kochexperimente mit Zuckerrüben und Mais.

Lange sitzt die Gruppe noch am Feuer.

In der Nacht fallen zwei Kothen zusammen- das technische Problem lässt sich aber mit einem Beil und ein paar neuen Heringen lösen.

Die Nacht ist recht warm für Oktober, stimmungsvoll ruft ein Waldkauz.

Okt 012015
 
Ankunft der Schafe in Malchen 3

Fotos: NAJU/Tino Westphal – Ankunft der Gruppe in Machen.

Die NAJU Gruppe und die Schafgruppe führen die Schafe von den Etzwiesen über den Langen Berg hinweg durch den Wald nach Malchen.

Eine schöne Wanderung bei herrlichem Abendlicht durch den langsam herbstlich werdenden Wald.

Vorbereitung der Weide in Malchen 1

Der Schafstall wird aufgebaut.

Vorbereitung der Weide in Malchen 2

Thomas baut den E-Zaun auf.

Derweil bauen Zelke, Thomas und Tino den E-Zaun auf.

Im Sonnenuntergang wandert die Schafherde ein.

Sep 242015
 
Apfelernte Etzwiesen 1

Fotos: NABU/Tino Westphal – Apfelernte auf den Etzwiesen

Die NAJU-Gruppe erntet Äpfel für den Pflanzenflohmarkt am Wochenende: wir brauchen ein paar Sack voll für die Wühlmaus-Apfelpresse. Wie immer planen wir eine Apfelsaft-Kelterei.

Die Schafe sind wie immer äusserst neugierig und fallen in Scharen über die Falläpfel her, wenn man nicht aufpasst.

Dabei geben wir gern angeschlagen Äpfel ab an unsere Schäfchen, aber um die guten Äpfel muss man manchmal kämpfen.

Die Etzwiesen bieten eine gute Apfel- und Quitten-Ernte in diesem Jahr. Es ist genug für alle da…

Eine grosse Weide ist umgestürzt und hat den Weidenzaun niedergedrückt. Der Baumstamm wird glatt durchgehackt und der Zaun geflickt.

Die NAJUs sind auch gute Schäfer.

Sep 102015
 
NAJU Gruppe bei den Schafen 03

Fotos: NAJU/Tino Westphal – Schafbeweidung im NAJU-Sommerlager

Das Sommerlager der NAJU-Gruppe wird gerade beweidet. Unsere Schäfchen sind immer erfreut über Besuch, ganz besonders, wenn es etwas leckeres zum Fressen gibt.

Der Umwelt-Auftrag heute: Götterbäume hacken. Wenn die Bäume schon zu gross sind, wird die Rinde abgeschält, um den Saftfluss zu unterbinden. Nicht einfach, zu den Götterbäumen durch das Brombeerdickicht vorzudringen. Überhaupt haben es junge Bäume hier sehr schwer. Von Hessenforst sind um die Etzwiesen Elstern gepflanzt worden- ein sehr wertvoller Baum. Leider sind schon viele vertrocknet oder im Brombeerdschungel verschollen.

Jonas und Sabine imkern - Varroa-zählen

Jonas und Sabine zählen Varroas auf der Stockwindel. Ist die Befallsgrenze erreicht, muss behandelt werden.

Jonas und Sabine kümmern sich um die Bienen: einige Völker brauchen noch dringend Futter.

Abends geht es noch mal an den Mittelbachteich, dem wichtigsten NABU-Projekt des letzten Winterhalbjahres: die Einweihungsfeier ist angekündigt.

Jul 192015
 
NAJUs im Wald - Gruppenbild 2

Fotos: NAJU/Tino Westphal – die NAJUs im Wald über den Etzwiesen.

NAJUs im Wald - Gruppenbild 1

Kann man auf einem Baumstamm Sommer-rodeln?

NAJUs im Wald - Dodo

Kann man. Denn man lebt nur einmal.

Kann man auf einem Baumstamm Sommer-rodeln, fragen sich die NAJUs? Kann man.

 

NAJUs am Gruppenzelt

Abschied am Gruppenzelt

Die NAJU Gruppe auf den Etzwiesen verabschiedet heute Lisa. Mit Kuchen.

Alle Gute- es war eine schöne Zeit.